Anfänge

Anfangs wollt ich fast verzagen,

 

und ich glaubt’, ich trüg’ es nie, und ich hab es doch getragen, aber fragt mich nur nicht, wie… (Heinrich Heine) –

stimmt!

Genau so geht es mir: seit 2 Monaten weiß ich, dass ich einen Artikel über ANFÄNGE schreiben will, aber es gelingt mir nicht.

 

Dabei sagt Platon: „Anfang ist der wichtigste Teil der Arbeit“ oder Anastasius Grün (1806-1876): „Ein Anfang ist kein Meisterstück, doch guter Anfang halbes Glück!“

Und derVolksmund sagt: „Anfangen ist leicht, doch Beharren ist Kunst“ oder auch „Anfang ist ein gut Behagen, denn das Ende die Last muß tragen.“

 

Georges Simenon (belg. Kriminalschriftsteller, 1903 -1989) meint:  Alles, was man für einen guten Krimi braucht, ist ein guter Anfang. Auch Curt Goetz gibt da einen launigen Hinweis: „Eine Geschichte schreibt man am besten, indem man mit dem Anfang beginnt, sie zu Ende führt, und dann sofort aufhört“.

 

Gut gefällt mir auch, was ich im Internet fand: „Wenn das jetzt anfängt aufzuhören, brauchen wir gar nicht mehr anfangen.“

 

 Und genau so sagt auch Heinz Haber, deutscher Astrophysiker: „Dass einer anfängt aufzuhören, ist die letzte Intelligenzprüfung der Mensch-heit“.

 

Tröstliches kommt von Johannes Paul II: Die Mitte der Nacht ist auch schon der Anfang eines neuen Tages.

 

„Beginnst Du ein Werk, bedenke das Ende!“ Großmutter lässt grüßen. Lessing hält dagegen: Es wäre wenig in der Welt unternommen worden, wenn man immer nur auf den Ausgang gesehen hätte. –

Dichtergott Goethe warnt: „Aller Anfang ist leicht, doch die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.“ Das kennen wir doch alle: Wenn unterwegs – während des Entstehungsprozesses - die Lust am Tun zur Last wird un

 

Gottfried Benn hat in Anlehnung an 1. Joh. 1 gesagt: Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort.“ Das möchte man doch nicht nur Politikern und Festrednern ins Stammbuch schreiben!

 

„Aller Anfang ist schwer. Höchstens das Aufhören ist manchmal noch schwerer“. (Victor Goldschmidt (1888-1947).

 

Dem widerspreche ich, ich höre jetzt nämlich auf!